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2000 Ausstellung „NORDEN" in der Kunsthalle in Wien


Zeitgenössische Kunst aus Nordeuropa

Die „alte“ Kunsthalle, ein temporäres Gebäude für zeitgenössische Kunst, ist mittlerweile durch eine „neue“ Kunsthalle im kürzlich errichteten Wiener Museumsquartier ersetzt und abgetragen worden. Die größte Herausforderung bei der Konzeption der Architektur für die Ausstellung NORDEN, war die hohe Zahl der teilnehmenden Künstler - insgesamt 29 aus allen fünf Nordischen Ländern.

Das Konzept der Ausstellung verlangte räumliche Abgrenzungen von Bereichen für die einzelnen Künstler. Auch verschiedene Werke eines Künstlers sollten als Gruppe zusammengefasst werden. Die einzelnen Videoarbeiten brauchten selbstverständlich geschlossene Bereiche.

Der begrenzte Raum der Kunsthalle ein rechteckiger „white cube“ wurde mit gezielten Schnitten in Zonen geteilt. Es entstand eine Struktur von geschlossenen und halboffenen Räumen, deren visuelle Beziehung zueinender genauen Regeln folgte. Keiner dieser Einzelräume berührte die umfassenden Wände der Ausstellungshalle.

Mit Hilfe eines Kompasses wurde die Kunsthalle „genordet“. Entsprechend wurden den Vierteln der entstandenen Windrose vier verschiedene Farbtöne zugeordnet. Die Ausstellungswände sind entsprechend ihrer geografischen Lage zum Nordpol mit diesen vier Farben beschichtet worden.



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