Berger+Parkkinen
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Arbeiten am See in München Riem
Bürohaus mit Hotel



Das Gebäude als lebender Organismu
s
Im Mittelpunkt des Entwurfes steht der kreative Mensch.
Um den speziellen Bedürfnissen der einzelnen Mitarbeiter und der zukünftigen Nutzungsformen entsprechen zu können wird das Bürogebäude als lebender Organismus konzipiert. Der feste Arbeitsplatz wird durch neuartige, vielfältige Kommunikationsfelder abgelöst. Die Offenheit des Informationsnetzes findet eine Entsprechung in offenen und durchlässigen Arbeitsstrukturen.
Austausch und Kommunikation werden zentrale Werte. Der tägliche persönliche Austausch im Team dient jedem Einzelnen zur besseren Navigation im schier unbegrenzten Informationsangebot. Der Wert einer Firma stellt sich somit nicht mehr in einer möglichst großen Zahl stiller Mitarbeiter dar - der Wert liegt in der kreativen Kraft der einzelnen Personen und der Qualität des Teamspiels.

Städtischer Kontext
Der Baukörper zeichnet die im städtebaulichen Leitprojekt definierten Fassaden und Traufenlinien exakt nach. Die präzise modulierte Transparenz der Ostfassade erlaubt ein Verständnis der Tiefe und Vielfalt im Inneren dieses großen Gebäudes, ohne die angestrebte städtebauliche Einheit zu gefährden. Der schwebende Turm an der Nordseite vollendet die gestreckte, dynamische Linie der Ostfassade und bildet eine markante Begrenzung des Konrad Zuse Platzes.

Arbeiten am See
Die „Prachtseite“ des Komplexes entlang der Olof Palme Straße wird nicht von den Büros der obersten Hierarchie besetzt, sondern ist dem Team gewidmet.Keine Reihen von Schreibtischen erscheinen hinter den transparenten Fassaden, sondern Orte der Begegnung - Orte der Entspannung und Orte des Austausches.

Team-Base
Eine etwa 4m tiefe Struktur bietet Raum für zufällige und spontane Kommunikation - für Entwerfen und Experimentieren - zum Entspannen und Nachdenken. Die Seefassade wird zum Imageträger der „neuen Arbeitswelt". Die von der Straße erkennbaren ‘office’ Szenarien wirken als Vermittlung der Ideen der Arbeitswelt für die Zukunft.

Arbeiten über dem Garten
Im Schutze dieser leichten Struktur aus Stahl und Glas entwickeln sich in großzügiger und sehr offener Formation die eigentlichen Bürogrundrisse. Die U-förmigen Höfe erlauben von allen Fenstern aus den Blick über den eigenen Garten hinweg auf das Wasser. Der Garten ist im Sommer kühl. Durch die Glaswände wird Wind mit heißer Luft abgehalten. Eine Stratifizierung der Luftschichten erhält tagsüber ein frisches Klima. Dieser Effekt wird durch Verdunstungskälte aus dem Garten unterstützt.

Energiekonzept Bürogebäude
Entsprechend der bauphysikalisch optimalen Hülle (niedrige U-Werte, außenliegender Sonnenschutz, Innenhoflösung mit Mikroklima- und Pufferfunktionen) sind die notwendigen aufzubringenden Leistungen für Wärme, Kälte und Lüftung auf einem niedrigen Niveau. Zur Erhöhung des Komforts wird eine Bauteilkühlung eingesetzt.


Bauherr: Bilfinger + Berger Projektentwicklung GmbH

BRI - Bürovariante: 173.098 m2

BRI - Hotelvariante: 157.626 m2

BGF - Bürovariante: 53.534 m2

BGF - Hotelvariante: 48.986 m2




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