Berger+Parkkinen
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Ponte Parodi und die Stadt Genua;
Kultur und Freizeiteinrichtungen im Hafen


Das architektonische Konzept

Der Ponte Parodi liegt im Herzen des alten Hafens von Genua.
Seine Form folgt der Funktion als Landungsbrücke für Getreidetransport.
Befreit von seiner Funktion und den baulichen Strukturen soll das klare Rechteck des Ponte wieder in die Geografie der Stadt eingefügt werden.

Bezüge werden definiert - Verbindungen hergestellt

Sichtlinien - Erschließungsachsen

Gedankenlinien - Fäden der Erinnerung

Visionen

Eine leichte Veränderung der Brückenoberfläche reflektiert die neue Destination.
Die Oberfläche wird leicht eingedrückt. Leicht abfallend Richtung Meeresoberfläche, sie fast berührend wird eine neue Beziehung zum Wasser aufgebaut.

Die Bewegung von der Mitte Richtung Süden aufsteigend endet auf einer Terrasse um den Blick auf das offene Meer freizugeben - dem Horizont

Die Erinnerung an das Silo mit seiner Geschichte des Handels und der Arbeit bleibt als ein Abdruck im Raum erhalten.

Die öffentlichen Flächen stehen im Zentrum des Projektes. Mit scharfen Schnitten wird ein Leerraum geschaffen. Dieser definiert die Geometrie des Ortes. Die Sichtlinien zu den alten Stadttoren definieren den Öffnungswinkel des Raumes. Die „piazza sul mare“ wendet sich der historischen Altstadt zu.

Eine Netz von schmalen Gassen verwebt das Gebiet im Norden mit der dichten Struktur der Altstadt. Die expandierende Form der Piazza fängt das Panorama der Stadt von der Porta die Vacca zur Porta del Molo ein.

Der Leerraum definiert die Volumen der Baukörper. Die äußere Umfassung folgt den Außengrenzen der alten Parodi Brücke.

Die Parodi Brücke soll ein integrierter Teil im Stadtkörper werden und die Stadt mit ihren Menschen an das Meer bringen. Als ein Stadtteil soll „Ponte Parodi“ einen neuen Focus im öffentlichen Leben der Stadt bilden



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